Geteilte Geschichte(n) – Gemeinsame Wege

Das deutsch-tschechische Projekt „Geteilte Geschichte(n) – Gemeinsame Wege“ steht im Zentrum unserer Projektarbeit. Regelmäßig treffen sich dabei junge Menschen aus Berlin und Budweis, die aus verschiedenen Schulen und sozialen Hintergründen kommen.
Das Hauptthema des Projekts ist Migration in Vergangenheit und Gegenwart. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit dem Phänomen der Migration am Beispiel eines konkreten historischen Migrationsstroms: Nach der Schlacht am Weißen Berg mussten Menschen evangelischen Glaubens die böhmischen Länder verlassen. Viele von ihnen gingen in das heutige Deutschland, einige ließen sich in der Gemeinde Rixdorf nieder, die heute Teil des Berliner Bezirks Neukölln ist.
Das Projekt besteht aus zwei dreitägigen Treffen in Prag und Berlin sowie einer zentralen fünftägigen Wanderung im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet auf den Spuren der Migrant:innen nach der Schlacht am Weißen Berg.
Regelmäßig wird das Projekt vom Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch Tandem Regensburg und vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert – dafür bedanken wir uns sehr.

Die ersten beiden Jahrgänge wurden vom Verein Pragkontakt in Zusammenarbeit mit dem Berliner Verein grenzgänge durchgeführt. Ihr Verlauf ist auf der Projektwebsite dokumentiert.

2024

Im Jahr 2024 haben wir uns für die Umsetzung des Projekts mit der Stiftung Brücke/Most zusammengeschlossen. Zentrales Motiv dieses Jahrgangs war die Persönlichkeit von Johann Amos Comenius, vermutlich der berühmteste tschechische Migrant, und sein Werk Orbis Pictus.

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